Vergrößerte Prostata und Nachträufeln

Eine gutartige Prostatavergrößerung kann den Harnabfluss behindern – typische Zeichen sind abgeschwächter Strahl, häufiger Harndrang, Restharngefühl und Nachträufeln nach dem Wasserlassen. Das ist gut abklär- und behandelbar.

Was passiert

Die Prostata umschließt die Harnröhre. Vergrößert sie sich, kann sie die Harnröhre einengen. Die Blase muss stärker arbeiten, entleert sich aber oft nicht vollständig – Restharn bleibt. Daraus können häufiger Harndrang, nächtliches Wasserlassen und in ausgeprägten Fällen eine Überlaufinkontinenz entstehen.

Nachträufeln im Alltag

Das „Nachträufeln” nach dem Wasserlassen ist häufig und belastend. Kleine, anatomisch geformte Einlagen für Männer fangen geringe Mengen diskret auf. Wichtig bleibt die urologische Abklärung, da sich die zugrunde liegende Ursache behandeln lässt.

Schritte

Die urologische Praxis klärt Ausmaß und Ursache (u. a. Restharnmessung) und bespricht Optionen – von Beobachtung über Medikamente bis zu Eingriffen. Für den Alltag hilft eine passende Versorgung.

Häufige Fragen

Ist eine vergrößerte Prostata gefährlich? Die gutartige Vergrößerung ist häufig und meist nicht gefährlich, sollte aber abgeklärt werden – auch um anderes auszuschließen.

Hilft weniger Trinken gegen Nachträufeln? Nein. Zu wenig Trinken reizt die Blase zusätzlich. Besser ist die ärztliche Abklärung der Ursache.

Quellen & Stand: Deutsche Gesellschaft für Urologie. Stand: 06/2026.